1673-Lyrics
   
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1673 Lyrics

 

 

01. Das Geheimnis

02. 1673
03. Die Begegnung
04. Schweres Herz

05. Besessen

06. Das zweite Gesicht

07. Gefahr

08. Die Reise

09. Verlassen

10. Altes Leben

11. Der Spiegel

12. Innerer Krieg

13. Wo bist Du

14. Der letzte Tanz

15. Abschied (für Reinhard)


01. Das Geheimnis

Denke immer daran, keiner kommt oder geht einfach so
Die Gründe liegen im tief Verborgenen
Man sagt, weit hinter den Feldern, tief im Wald, wirst du sie vielleicht finden
Aber hüte dich, bisher kehrte niemand zurück

Ich kann nicht sehen, denn die Wände sind geschwärzt
Ich darf nichts hören, denn die Zeit sei noch nicht reif
Doch jede Nacht, in meinem Traum, kommt der alte Mann und weint
Erzählt von der Geschichte, seiner Geschichte im Wald

Hilf mir, ich will fort von hier
Gefangen seit Jahren, seit ewiger Zeit
Befrei mich von Qualen, von Schmerz und von Leid
Alle Hoffung liegt nun bei dir, sei jetzt stark und helfe mir

Ich gehe los, ich mach mich auf
Über die Felder in den Wald
Der Mond scheint hell, der Wind heult auf, Stunden fliehen, da ist Licht
Ich bin in meinem Traum
Seh’ das Kind, die Frau, sie spricht:
Vergangenheit ist Gegenwart, befrei` uns und zöger’ nicht

Hilf mir, ich will fort von hier
Gefangen seit Jahren, seit ewiger Zeit
Befrei mich von Qualen, von Schmerz und von Leid
Alle Hoffung liegt nun bei dir, sei jetzt stark und helfe mir

02. 1673
(instrumental)

03. Die Begegnung

In welch eine schöne Stadt hat es mich verschlagen
Die Suche endet hier, hier möchte ich mich laben
Der kühle Brunnen, er spendet mir Kraft um weiter zu ziehen, ich finde keine Rast

Ich fühle, dass mein Herz wieder schlägt, dass Wasser mich belebt

Dort auf dem Kirchplatz, eine Hochzeitsgesellschaft, sie feiern das frisch vermählte Paar
Mein Blick erstarrt` als ich die Braut sah, sie wirkte unnahbar,
doch so wunderbar

Sie ist ein Engel, ich schaue sie an, ich bin verzaubert,
steh` in ihrem Bann
Wann werd ich sie kriegen, wann…

Sie ist so schön, ich kann es nicht begreifen
Ihr Wesen ist lieblich, ihr Gemüt so zart
Wohin geht Ihr, geliebte Fremde
Ich möchte Ihnen dienen nach treuester Art

Ich kenne sie nicht doch mein Herz schlägt laut, ich muss sie wiederseh`n.

Doch sie bemerkt mich nicht, ich bin ein kleiner Wicht mitten in den Massen
Wenn der Trubel vorüber gegangen werd´ ich ihr Herz im Sturme erlangen

Seitdem ich diese Frau gesehen, möchte ich nicht mehr durch die Lande ziehen,
möchte ich nie mehr fort von hier geh`n

Ich werde bei ihr sein, sie ist nie mehr allein, ich werde bei ihr sein
Wenn ihr Gatte dann im Krieg fällt, werde ich es sein, den sie erwählt

Wenn ihre Blicke den Meinen streifen, dann wünschte ich die Zeit würde für immer stehen, dann möcht ich nie mehr fort von hier geh`n
Seitdem ich diese Frau gesehen, möchte ich nicht mehr durch die Lande ziehen,
möchte ich nie mehr fort von hier geh’n

04. Schweres Herz
(instrumental)


05. Besessen

Die Stunden fliegen, mein Herz ist erwacht
Es schlägt ganz laut in dieser jenen Nacht
Ich bin verführt und verzaubert von dir
Dein Liebestrank fließt nun auch in mir

Die Sehnsucht ist so groß, ich kann nicht wiederstehn
Mein Herz schreit nach dir, ich muss dich wiederseh’n
Dein kaltes Wesen, es nähert sich mir an
Ich spüre es, ich muss nur näher an dich heran
Dein Leben hier ist doch nicht lebenswert
Du brauchst einen Mann wie mich, der dich wirklich verehrt
Die Zeit ist gekommen, nun ist es soweit
Du gehst jetzt mit mir, komm mach dich bereit

Lass mich in Ruh`
Lass mich allein
Ich möchte nicht mit dir zusammen sein
Mein Leben verliert sich in deiner Gier
Wie viel Qualen muss ich leiden wegen dir?


06. Das zweite Gesicht

Der Schmerz lässt nicht nach
Es wird keiner kommen um dich zu retten
Bitte, bitte helft mir



07. Gefahr

(instrumental)

08. Die Reise
(instrumental)

09. Verlassen

So viele Tage sind nun schon vergangen seit dem letzten Blick von ihm, seit der letzten Zärtlichkeit
Ich sehne mich zurück in diese Zeit, in die Zeit voller Liebe und Zufriedenheit

Ich schreie laut und ich flehe, doch niemand kann mich hören
Will denn hier keiner helfen, habt ihr euch gegen mich verschworen
Ich bin hoffnungslos

Ich sitze fest an diesem schrecklichen Ort, ich kann hier nicht entfliehen
Das Ende naht und ich sehe die Bilder meines Lebens an mir vorüberziehen

Ich schreie laut und ich flehe, doch niemand kann mich hören
Will denn hier keiner helfen, habt ihr euch gegen mich verschworen
Ich bin ohne Hoffung ohne Mut

Ich hör’ Menschen singen
Ich hör’ Menschen springen
Oh, so haltet doch ein
Bitte helft mich zu befrei’n
Bitte, bitte helft
Helft mich zu befrei’n
Bitte helft, oh bitte helft, helft mich zu befrei’n

So habt doch Erbarmen mit mir
Habt Erbarmen
Ich bitt euch, ihr Leute, bitte helft mir
Ich sitze hier
So habt doch Erbarmen mit mir
Habt Erbarmen
Ich bitt euch, ihr Leute, bitte helft mir
Bitte helft mir
Erbarmen, Erbarmen
Bitte, bitte habt doch Erbarmen!



10. Altes Leben
(instrumental)

11. Der Spiegel

Menschen spielen alte Lieder
Doch sie verstehen sie nicht
Sie horten Erinnerungen
Sie werden erdrückt vom Gewicht

Dein Gesicht in meinem Spiegel
In deinen Augen Licht
Dort verschmelzen unsere Schatten
Für einen Augenblick

Stimmen warnen vor der Tiefe
Doch sie erkennen sie nicht
Längst gefangen in dem Dunkel
Suchen sie dich und mich



12. Innerer Krieg
(instrumental)


13. Wo bist du

Gewärmt von der Flamme, geborgen im Licht
Geschützt in meinen Armen, verlieren wir uns nicht
Doch Kälte zieht unaufhaltsam ein
Ich spüre sie, sie macht mich krank
Sie schleicht durch meinen Fensterspalt
Es ist so kalt, ich erfriere bald

Wo bist du
Mein kleiner Engel ist gestorben, schlich leise von mir fort
Wo bist du
Ich suche dich schon lange an jenem dunkeln, fernen Ort

Verbunden durch Liebe, Gefühle ganz zart
Bleib bei mir, mein Liebling, meine wertvolle Saat
Doch Furcht und Angst schwächen mein Gemüt
Mein Leben verglüht
Die Nacht ist leer, ich spür meinen Atem nicht mehr
Jeder Zug fällt mir schwer

Wo bist du
Mein kleiner Engel ist gestorben, schlich leise von mir fort
Wo bist du
Er ist zu weit gelaufen an einen dunklen, fernen Ort

Der Klang der großen Glocke erstickt im Nebelschweif
Er ruft mich zu den Toren, bald ist es wohl soweit

Jemand raubte mein Leben
Wer kann es mir jemals wiedergeben?

Mein Engel, mein Engel
Wo, wo bist du
Mein kleiner Engel, mein kleiner Engel

Wo bist du
Mein kleiner Engel ist gestorben, schlich leise von mir fort
Wo bist du
Er ist zu weit gelaufen an einen dunklen, fernen Ort



14. Der letzte Tanz
(instrumental)

15. Abschied (für Reinhard)

Halt mich, ich bin am Boden
Verlassen in der Tiefe
Hör mich, spürst du mein Zittern
Ich kann nicht mehr bleiben, wo ich so gerne wär’
Berühre die Nacht, die als Schutz über mir wacht
Die Liebe bleibt doch, wo man sie nicht mehr sieht
Überwindet den Tod mit dem Abschiedslied

Halt mein Herz noch ein wenig
In deinen kalten Händen
Lass mich fließen wie Wasser im Quell
Ich kann nicht mehr bleiben, wo ich so gerne wär’
Ich muss weiter und weiter, noch ein kleines Stück
Bis meine glänzenden Träume versinken im Glück